Gustav Klimt und die Medizin: Bilder zum Fluss des Lebens - Begleitbuch zur Ausstellung im Josephinum, den Sammlungen der Medizinischen Universitt Wien: 26. Mrz bis 27. Juni 2026 (in German)
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Gustav Klimt und die Medizin: Bilder zum Fluss des Lebens - Begleitbuch zur Ausstellung im Josephinum, den Sammlungen der Medizinischen Universitt Wien: 26. Mrz bis 27. Juni 2026 (in German)
Synopsis "Gustav Klimt und die Medizin: Bilder zum Fluss des Lebens - Begleitbuch zur Ausstellung im Josephinum, den Sammlungen der Medizinischen Universitt Wien: 26. Mrz bis 27. Juni 2026 (in German)"
Dieses Buch zeigt anhand von Gustav Klimts zerstrtem Fakulttsbild "Medizin", wie im Wien der Jahrhundertwende medizinische Forschung, knstlerische Avantgarde und kultureller Umbruch untrennbar miteinander verbunden waren.
Wien 1901: Gustav Klimt, Grndungsprsident der Wiener Secession und Leitfigur des Wiener Jugendstils, zeigt erstmals die Medizin, ein monumentales Gemlde fr den Festsaal der neuen Universitt Wien. Die ffentlichkeit ist emprt, das Bild trifft auf heftigen Widerstand, von einem "sthetischen Brgerkrieg" ist die Rede. 1905 zieht Klimt das Gemlde zurck, 1945 verbrennt es in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. Erstmals widmet sich nun eine Publikation der Geschichte und Wirkung dieser Medizin. Schon damals war sie ein Symbol fr die tief verwurzelte Verbindung zwischen Wiener Kultur und Medizin. Klimt schuf ein Werk ber Leben und Tod, Geburt und Vergehen - ein zentrales Thema seines Schaffens. Die reich illustrierte Publikation Gustav Klimt und die Medizin nimmt die Wiener Moderne als Epoche tiefgreifender Umbrche zum Ausgangspunkt und zeigt, dass Medizin nicht nur Naturwissenschaft, sondern auch kulturelles Selbstverstndnis und Spiegel existenzieller Erfahrungen ist. Sie zeichnet den Weg von Klimts Werk von der Beauftragung ber seine Entstehung und schlussendlich zum Untergang 1945 nach und erweitert den Blick auf Klimts Medizin, indem sie die Verbindungen zu Psychoanalyse, Literatur und Medizin der Zeit sichtbar macht: das Unbewusste und Triebhafte als zentrales Motiv der Wiener Moderne sowie die engen Beziehungen zwischen Kunst und den fhrenden rzten Wiens um 1900.Gleichzeitig analysieren Fachbeitrge aus Philosophie, Kunstgeschichte, Medizin und Kulturwissenschaft anhand dieses exemplarischen Werks, wie sich medizinisches Denken, wissenschaftlicher Fortschritt und gesellschaftlicher Wandel im Spannungsfeld von Krper, Geist und Bild verndern.