Alexandra Berger arbeitet als Neurologin in einer modernen Klinik am Rand einer Großstadt. Ihr Alltag ist geprägt von Routine, Fachwissen und einer fast schon zwanghaften Ordnung, mit der sie sich selbst zusammenhält. Diese Ordnung gerät ins Wanken, als sie in einer Winternacht Zeugin eines brutalen Mordes wird. Die Bilder brennen sich in ihr Gedächtnis, tauchen in ihren Träumen auf, verfolgen sie durch ihren Klinikalltag. Sie funktioniert weiter, doch innerlich zerbricht etwas. Auf einem medizinischen Kongress lernt sie Darius Brandt kennen, einen jungen Neuroprogrammierer, der ein Verfahren entwickelt hat, mit dem sich belastende Erinnerungen strukturieren und emotional entschärfen lassen, ohne sie zu löschen. Alexandra, erschöpft von den nächtlichen Bildern, lässt sich schließlich überreden, sich behandeln zu lassen. Zunächst scheint es zu wirken. Die Albträume werden leiser. Doch bald bemerkt sie Risse in dem, was sie für sicher hielt. Erinnerungen fühlen sich falsch an, verschoben, wie Kulissen, die zu spät ausgewechselt wurden. Sie erinnert sich an Gespräche, die nie stattfanden, an Menschen, die nie am Tatort waren. Ihre beste Freundin Zoe Fontaine, eine erfolgreiche Turnerin, ist die Einzige, der sie sich anvertraut, auch wenn selbst Zoe ihr nicht immer glauben kann. Gleichzeitig beginnt sich der Journalist Joe Adler für den Mordfall zu interessieren, und aus anfänglichem Misstrauen entwickelt sich zwischen ihm und Alexandra eine vorsichtige Nähe. Gemeinsam beginnen sie, den Ursprung von Darius' Verfahren zu recherchieren, und stoßen auf ein Forschungsinstitut unter der Leitung von Dr. Renée Falkner, das offenbar seit Jahren an der gezielten Manipulation menschlicher Erinnerung arbeitet, finanziert von dem einflussreichen Sponsor Konstantin Weiler. Je tiefer Alexandra gräbt, desto klarer wird, dass ihre eigene Behandlung kein Zufall war. Das Institut hat ein Interesse an ihr, an dem, was sie in jener Nacht wirklich gesehen hat, und daran, dieses Wissen zu kontrollieren, statt es zu heilen. Eine dramatische Verfolgungsjagd auf dem Fluss, bei der Alexandra und Joe nur knapp entkommen, macht deutlich, wie weit das Institut zu gehen bereit ist. Kurz darauf gerät Alexandra in Gefangenschaft im Gewölbekeller von Weilers Villa, wo sie erste Fragmente der Wahrheit über Darius, das Institut und ihre eigene Rolle in alledem erfährt. Als ein zweiter Mord geschieht, der dem ersten auf unheimliche Weise gleicht, brechen die aufgeräumten Erinnerungen in voller Wucht wieder auf, diesmal jedoch begleitet von Bildern, die tatsächlich echt sind. Alexandra erkennt, dass der Mord, den sie beobachtet hatte, nicht das war, wofür man ihn ihr hatte halten lassen, und dass Darius, Dr. Falkner und Weiler auf unterschiedliche Weise in ein Netz aus Manipulation verstrickt sind, das weit über ihren eigenen Fall hinausreicht. Mit Hilfe von Zoe und Joe gelingt es Alexandra schließlich, sich aus dem Griff des Instituts zu befreien und die Wahrheit öffentlich zu machen. Am Ende, befreit von den falschen Bildern und im Reinen mit den echten, findet sie an einem stillen See einen Moment der Ruhe und Nähe mit Joe, der zeigt, dass nicht jede Erinnerung, die bleibt, eine Last sein muss.